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ab 233,00 Euro

 

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Wo liegt Bayerisch Eisenstein?

Bayerisch Eisenstein im Bayerischen Wald befindet sich im dicht bewaldeten Tal des Großen Regens, dem Eisensteiner Tal zwischen den Bergen Zwercheck, Spitzberg (Špičák) und Panzer im Norden, sowie dem Großen Arber im Westen und dem Falkenstein im Süden.

Durch die Grenze zu Tschechien ist das Tal geteilt, bis zum Fall des Eisernen Vorhangs war ein Übertritt nur mit Visum möglich, auf tschechischer Seite liegt nur 3 km entfernt der Ort Železná Ruda. Das Tal umfasst das Gebiet der einstigen Gemeinden Markt Eisenstein und Dorf Eisenstein, heute gehört Bayerisch Eisenstein zu den Gemeinden am Nationalpark Bayerischer Wald und bildet die nördlichste Gemeinde des Landkreises Regen und damit ganz Niederbayerns,

Bayerisch Eisenstein befindet sich etwa 15 km nördlich von Zwiesel und 26 km von der Kreisstadt Regen entfernt. Die Waldbahn verkehrt im zuverlässigen Stundentakt mit diesen beiden Städten, sowie darüber hinaus bis nach Plattling; vom Grenzbahnhof fahren ebenso Züge der tschechischen Eisenbahn in Richtung Klatovy und Plzeň ab.
 


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Die "Eisensteiner" Geschichte

Die nachweisbare Geschichte des "Eisensteiner Tals" beginnt 1569, als unter böhmischer Oberhoheit von bayerischen Berg- und Hammerleuten ein Erzbergwerk mit Eisenhammer errichtet wurde, das aber nur bis 1577 betrieben wurde. Dem Abbau von Eisenerzen verdankt das ganze Gebiet seinen Namen. Mitte des 17. Jahrhunderts wurden die ersten Bauern aus den Freigerichten des Böhmerwaldes und des Bayerischen Waldes angesiedelt. 1691 wurde auf dem Boden der späteren Ortschaft Markt Eisenstein die erste Glashütte gegründet und bald darauf ließen sich auch andere Handwerker nieder.

Bis zum Jahr 1764, als durch einen bayerisch-böhmischen Vertrag die Grenze zwischen den Kurfürstentum Bayern und Böhmen festgelegt wurde, war das gesamte Gebiet eine politische Einheit gewesen.

Eine wirtschaftliche Blüte erlebte das Gebiet beiderseits der Grenze im 18. Jahrhundert, als die Glasindustrie ihre höchste Vollendung erreichte.

1835 konstituierte sich der bayerische Teil des Tales unter dem Namen Eisenstein als königlich bayerische Landgemeinde. Mit dem Bahnbau und der Eröffnung der Eisenbahnlinie von Plattling nach Pilsen 1877 begann die eigentliche Entwicklung des Ortes zwischen dem älteren Neu-Waldhaus und dem Grenzbahnhof. Das großzügig konzipierte Bahnhofsgebäude steht zur einen Hälfte auf deutschem, zur anderen Hälfte auf tschechischem Gebiet. Der Grenzverlauf führt mitten durch das Gebäude. Tourismus und Holzindustrie brachten nach dem Niedergang der Glashütten neuen Aufschwung.

Bayerisch Eisenstein hat sich wegen seiner Abgeschiedenheit, der Nähe zum Großen Arber und des Schneereichtums zu einem beliebten Urlaubsort entwickelt.

Mehr zu Bayerisch Eisenstein finden Sie hier:

  • http://www.bayerisch-eisenstein.de
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Bayerisch_Eisenstein 

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